100 Jahre 100-Franken Vreneli
Seit dem 1. Juli 2025 ist die Sondermünze «100 Jahre 100-Franken Vreneli» erhältlich. Die meisterhaft gestaltete Goldmünze verbindet auf eindrucksvolle Weise Tradition und Moderne.

Während die Schweiz 1925 von einem jungen Mädchen im Profil dargestellt wurde, das den Blick in die Ferne schweifen lässt, ist es heute eine junge Frau, die ihren Blick fest und entschlossen auf den Betrachter richtet. Beide Darstellungen erfüllen das 1895 vom eidgenössischen Finanzdepartement formulierte Ziel: «Das neue Münzbild soll durch ein schweizerisches, nationales Motiv, durch allegorische oder historisch-symbolische Darstellung der Schweiz – die Helvetia – zum allgemein-verständlichen Ausdrucke bringen.» So erinnert die Bildseite des «100 Jahre 100-Franken Vreneli» an diese allegorische Figur der Helvetia. Sie trägt eine Krone aus Lorbeer, dem Symbol für Weisheit und Triumph, und aus Edelweiss, dem Symbol für die Schweiz; die Wertseite des 1925 geprägten 100-Franken Vreneli überragt ihre Krone als nationale Symbolmünze.
Bildseite
Auf der Bildseite greift das neue Goldvreneli Elemente des Originals auf und verbindet so das strahlende Schweizerkreuz über den Schweizer Alpen mit Enzian und Alpenrosen. Das Bildnis der jungen Frau erscheint auf der Bildseite zweigeteilt. Rechts symbolisieren die Elemente in Relief die Kraft, die diese junge Frau aus der Gewissheit einer grossen Vergangenheit schöpft. Links symbolisieren die nur angedeuteten Elemente die Zukunft und die Geschichten, die das Goldvreneli noch schreiben wird. Neben dem Bildnis der jungen Frau sind die Jubiläumsdaten eingeprägt, umrahmt vom Schriftzug «CONFOEDERATIO HELVETICA».
Wertseite
Auch auf der Wertseite des neuen Goldvreneli finden sich Elemente des Originals. Eine Detailansicht des berühmten Vreneli zeigt das Bildnis der wohl bekanntesten Schweizerin, eingebettet in eine geometrische Komposition aus einem Kreis, senkrechter und gerundeter Linie. Links daneben der Nennwert von 100 Franken. Die Zweige mit Enzianen und Alpenrosen erinnern wiederum an das Original. Beide Zweige neigen sich zum Nennwert der Münze hin und lenken so den Blick weg vom Vreneli-Bild, hin zum Nennwert der neuen Münze. Die Signatur der Künstlerin Chiara Principe und ein «B» für Bern sind fein zu erkennen.

Tradition:
Haben Sie bemerkt, dass die Wertseite des Originals auf der Bildseite der neuen Münze abgebildet ist? Und die Bildseite des Originals auf der Wertseite der neuen Münze? So verbindet die Künstlerin Chiara Principe einmal mehr Tradition und Moderne.
